Warum zerstören Menschen was Ihnen
anvertraut ist, was sie achten und schützen sollten. Nur um sich ihm zu
entledigen, in diesem Falle. - Perfide und grausam -.
Für Pointer Hündin Teka wäre dies fast
das Verderben gewesen.
Teka
wurde zur Nachtzeit, vor Ansteigen der Flut, bewusst und
vorsätzlich an einer uneinsichtigen Stell
e des Strands von San
Sebastian in den steinigen und felsenreichen Untergrund „eingegraben“.
Sie sollte langsam bei
steigender Flut ertrinken.
Zwei Mädchen fanden sie
dennoch, glücklicherweise gerade noch rechtzeitig.
Zwei Mädchen fanden sie glücklicherweise
rechtzeitig und brachten sie zum Tierarzt. Ihre Füße waren verletzt,
sie ist unterernährt und ausgetrocknet und konnte vor Schwäche nicht
auf den Beinen halten,
Man braucht nicht viel
Phantasie um sich vorzustellen was dieser Horror in der Hundeseele
anrichtete. Traumatisiert und vollkommen verstört, wurde sie zur
Tierklinik gebracht. Kein Wasser in der Lunge, keine gebrochenen Knochen
oder Gelenke, aber ein gebrochenes Herz, so lautet die Diagnose. Teka hat
viele, qualvolle Stunden in dieser Situation verbracht. Sie ist nun in
Obhut, frisst, trinkt und erfährt, vielleicht das erste Mal in ihrem
9-monatigen Leben, Zuwendung und Fürsorge.
Unsere
Tierschutzkollegin an der Front, Dominique, konnte ihre Gefühle nicht in
Worte fassen. Empörung, Zorn und Abscheu, aber auch Mitleid, die Fähigkeit
„mitzuleiden“ und daraus tätige Hilfe werden zu lassen, war ihre Antwort.
„ Das Wenige, das Du
tun kannst, ist viel, wenn es nur Ach und Weh von einem einzigen Wesen
nimmt.“ Dieses Zitat von Albert Schweitzer mutet in seiner altmodischen
Sprache fast rührend an, ist aber ganz einfach wahr. Nein, wir können
nicht die Welt retten, aber für jedes einzelne Tier, das wir gerettet
haben, ist es die Welt.
Wir sind nur ein
kleiner Verein und unsere ehrenamtlichen, aktiven Mitarbeiter arbeiten
unermüdlich
daran,
das Leben für uns anvertraute Wesen etwas besser zu machen. Wir haben ein
kleines Netzwerk aufgebaut, aber es gibt immer wieder Lücken, die unsere
Aktivitäten einschränken. So fehlen uns immer Pflegestellen für Tiere, die
hier in Deutschland auf ihr endgültiges Zuhause warten. Sicher, das
erfordert Zeit, Arbeit, Mühe und Bereitschaft zur Verantwortung. Scheuen
Sie dies nicht, wenn es irgendwie machbar sein sollte. Die Genugtuung, die
sich einstellt, wenn Sie Teil des Ganzen sind, den Weg ihres Tieres aus
der Ausweglosigkeit bis zum endgültigen, neuen Zuhause verfolgt haben, ist
enorm. Die notwendigen Kosten werden nach Vorlage von uns erstattet. Sie
können sogar aussuchen: Hund oder Katz, klein oder groß, wie immer Sie es
einrichten können. Unser Vorstand wird Sie mit praktischer Tatkraft
unterstützen. Bitte fragen Sie uns nach Details, wenn Sie Interesse haben.
Dennoch jede
Unterstützung ist wichtig. Denken Sie an Teka und ihre gerettete „Welt“,
denken Sie an Albert Schweitzer.
Und danke, dass Sie
bis zum Ende gelesen haben.
Ihr FALG Vorstand:
Ingrid Schmidling, Tanja Jungbluth, Jutta Ferdows