Förderverein Animal La Gomera + e.V.  (FALG)

Happy End - 2012...Sorey und Shatu


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Posted 8. Juni 2012

Vermittelt  5. Juni 2012

 

 

         

Sorey und Shatu

 

    

 

Sorey

 

 

    

 

Shatu

 

 

 

Die Originalgeschichte...

 

Behindert geboren, wohin mit Sorey und Shatu…

 

Beide Hunde wurden Mitte Mai im Welpenalter hilflos in Hermigua  aus-gesetzt. Kinder kümmerten sich um sie, bevor die Kollegen von Pro Animal gerufen wurden.

 

Sorey und Shatu wurden als Albinos geboren und leiden unter dem Nystagmus Syndrom, was oft mit Albinismus einhergeht. Das Augenzittern, es sind unkontrollierbare und rhythmische  Augenbewegungen, verhindert die Wahrnehmung der Bilder, sodass sie sich optisch kaum orientieren können. Die beiden werden lebenslang behindert sein. Sie sind jetzt ca. 4 Monate alt und werden ausgewachsen die Größe eines Jack Russel Terriers haben. Das Gewicht wird unter 8 kg bleiben.

 

Zur Zeit leben sie zusammen mit anderen Welpen, was ihnen keine Angst verursacht und sie kommen gut zurecht. Alles andere bereitet  ihnen noch ungeheure Angst, da sie es nicht erkennen und einordnen können. Es wird Monate dauern bis sie Vertrauen zu Menschen aufbauen und diese auch „erkennen“. Sie werden in der Wohnung gehalten werden müssen, „Gassi gehen“ wird nur an der  Leine möglich sein, vielleicht ein „ausbruchsicherer Garten“, denn auch etwas Tollen gehört zum Hundeleben. Sie benötigen einen strukturierten Tag und viel, viel Sicherheit. Wir nehmen an, dass ihr Geruchssinn noch ausgeprägter sein wird, um zu kompensieren.

 

Solche behinderten Tiere erfordern mehr als Mitleid, sie erfordern Erbarmen. Diese Tiere brauchen enorm viel Zuwendung, Liebe und unendliche Geduld.   Wo ist das zu finden?

 

Festzustellen, wie stark dieser „Nystagmus“ ausgeprägt ist und wie sehr sie in der Tat beeinträchtigt sind, ist sehr kostenaufwendig. Das kann der Tierschutz kaum bewerkstelligen.

 

Es ist eine Gewissensfrage, die bleibt:  Gibt es eine Zukunft für die beiden, wo sie dennoch ein für sie „glückliches Leben“ finden können? Und wo sollen wir diese Chance suchen?

 

 


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